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24. Spieltag (01.06.2003)

KMTV - TuS Hasseldieksdamm/Mettenhof   2:1 (0:0)

In einem spannenden und hart umkämpften Spiel schlug der KMTV seinen Gast, den Meisterschaftsaspiranten aus Mettenhof, heute mit 2:1.

Die erste Halbzeit zeigte meine Mannschaft zunächst feldüberlegen. Durch Ferdinand hatten wir auch die Riesenchance in Führung zu gehen. Aber es gelang uns in der Folge nicht, Mettenhofs Abwehr kontinuierlich unter Druck zu setzen. Im Gegenteil, die Defensive der Gäste spielte konzentriert und sicher. Mettenhof kam nun besser ins Spiel und seinerseits zu sehr guten Gelegenheiten. Henner musste einige Male Kopf und Kragen riskieren, um einen Rückstand zu verhindern.

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte schien meine Mannschaft mit versehentlich angezogener Handbremse zu spielen. Die Aggressivität im Zweikampf und das druckvolle Kombinationsspiel der letzten Begegnung blitzten nur sporadisch auf. Die Gäste wurden nun stärker, aber Henner hielt seinen Kasten sauber, zeigte, dass er seinen Strafraum sicher beherrscht. Das Spiel entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch.

Wenn ein Fußballmatch nicht 0:0 ausgehen soll, muss irgendwann eine Mannschaft einmal ein Tor erzielen. Das dachte sich wohl auch Lucas, den es nun nicht mehr hinten hielt. Über die rechte Seite leitete er einen Konter ein, den Jannes mit einem platzierten Schuss von der Strafraumgrenze zur Führung abschloss. Praktisch im Gegenzug kamen die Spieler von Mettenhofs Coach Lars Rohloff nach einer Unsicherheit in unserer Abwehr zum Ausgleich. Nun drückten die Gäste, wohl wissend, dass nur ein Sieg heute ihre Aussichten auf die Meisterschaft aufrecht halten würde. Wir dagegen zogen uns zurück, um gefährliche Konter zu spielen. Einer davon führte zum sehenswerten 2:1 durch Kevin. In der Schlussphase blieben wir nun die gefährlichere Mannschaft und hatten noch Möglichkeiten zum 3:1 oder sogar 4:1.

In den bisherigen Spielen gegen die Top 3 unserer Liga waren wir zwar meist die bessere Mannschaft gewesen, hatten dabei aber stets unglücklich oder unter eigentümlichen Bedingungen knapp verloren. Heute spielten wir nicht so stark wie zuletzt, aber uns halfen ein wenig Glück und unser sehr starker Torwart, das Spiel zu unseren Gunsten zu entscheiden. Ein Remis hätte dem Spielverlauf sicher auch entsprochen. Mit etwas Glück hätte sicher auch der Gast aus Mettenhof drei Punkte mit nach Hause nehmen können.


Marcus Engelbrecht


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